Es ist wieder soweit – Steuererklärung

31. Dezember 2012 von JK

Auch wenn das Jahr noch nicht ganz vorüber ist, naht das Ende des Geschäftsjahres für die meisten Existenzgründer und Selbstständige. Auch wenn man entweder auf Antrag oder durch Beauftragung eines Steuerberaters bis zum Ende des Folgejahres Zeit hat um seine Steuererklärung einzureichen, sollte man diese – für viele lästige – Angelegenheit nicht zu weit vor sich herschieben. Im Übrigen gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das heißt, 2012 hat das Finanzamt in einigen Regionen Deutschlands besonders lange gebraucht und ist z.T. jetzt noch nicht fertig, um die Steuerbescheide für 2010 rauszuschicken zu können. Wer schon zeitig seine Steuererklärung abgegeben hat, erhielt auch relativ zeitnah seinen Steuerbescheid und konnte sich ggf. über eine Rückzahlung freuen. Ist abzusehen, dass eine Steuernachzahlung droht, dann kann man sich sicher etwas Zeit lassen. Die Entscheidung darüber trifft jedoch jeder selbst.

Erledigt werden müssen die Steuersachen so oder so – und je früher desto besser. Viele fühlen sich nämlich von einer großen Last befreit, wenn sie alle Unterlagen endlich dem Finanzamt oder dem Steuerberater übergeben haben. Also: Kampf der Aufschieberitis!

Damit die Steuererklärung nicht zum Krampf wird, könnten Existenzgründer und Selbstständige bei der nächsten Steuererklärung – und sie wird definitiv kommen – einige Tipps und Tricks beherzigen, die die Steuererklärung nicht zum Krampf werden lassen.

Kleine Häppchen statt großer Brocken

Kleine Häppchen sind besser zu verdauen als große Brocken. Und was bei der Ernährung gilt, kann auch auf die Steuererklärung übertragen werden. Zunächst sollte man eine Liste machen, welche Unterlagen noch beschafft werden müssen (fehlende Belege, Bescheinigungen, Rechnungen etc.). Dann werden alle Arbeiten erledigt, die für die Steuererklärung noch wichtig sind (z.B. Termin mit dem Buchhalter, Steuerberater, Belegbuchung der einzelnen Monate etc.). Um sich selbst zu motivieren, kann man sich kleine Belohnungen überlegen, die man sich gönnt, wenn man einzelne Schritte abgearbeitet hat, auch wenn nicht unbedingt mit einer Rückzahlung zu rechnen ist.

Nur die Ruhe

Steuererklärungen nerven. Kaum einer macht gerne freiwillig und voller Freude seine Steuererklärung, wahrscheinlich noch nicht einmal die Beamten des Finanzamtes. Also, warum sich davon aus der Ruhe bringen lassen und vielleicht sogar noch die Freizeit verderben lassen? Manchmal spielt auch die Atmosphäre eine bedeutende Rolle. Wer schnell genervt und gestresst ist, könnte für eine angenehme Atmosphäre bei der Steuererklärung sorgen, beispielsweise durch schöne oder entspannende Musik, ein paar Getränke und Knabbereien.

Kein Einzelkämpfer

Verheiratete oder in Partnerschaft zusammenlebende Existenzgründer und Selbstständige haben oft den gleichen Steuerverantwortlichen wie ihr Partner. Das heißt, man muss seine Steuererklärung nicht alleine machen. Man kann sich gegenseitig unterstützen (z.B. durch die Übernahme von Hilfsarbeiten) oder beide stellen zur gleichen Zeit die Unterlagen für ihre Steuererklärung zusammen. Auf diese Weise kann man sich gegenseitig unterstützen und auch gemeinsam schimpfen – wenn es sein muss. Das schweißt zusammen getreu dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Pausen

Wen die Steuererklärung extrem nervt oder anstrengt, sollte immer mal wieder eine kurze Pause einschieben. Allerdings sollten Vorarbeiten für den Steuerberater in einem Rutsch erledigt werden, sonst fängt man immer wieder an zu suchen und zu kramen. Dadurch erhöht sich das Stressniveau umso mehr. Ähnlich verhält es sich beim endgültigen Ausfüllen und Unterschreiben der Formulare.

 

 

(Bild: Andreas Morlok / pixelio.de)

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