Lohnt sich der Gründungszuschuss?
Die Pläne für den Umbau des Gründungszuschusses führt bei vielen Gründungswilligen zu Verunsicherung, bei Gründungs- und Arbeitsmarktexperten zu schierer Verärgerung. Da stellt sich tatsächlich die Frage, ob sich der Gründungszuschuss nach dem Umbau durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales überhaupt noch lohnt.
Es lohnt sich weiterhin
Experten sind sich einig: Trotz der finanziellen Kürzungen, der Fristverknappung und dem erhöhten Druck auf Existenzgründer, lohnt sich der Gründungszuschuss nach wie vor. Auch nach den Umbauplänen beträgt die maximal Höhe des Gründungszuschusses bis zu 18.000 Euro (bisher maximal 24.800 Euro). Der Gründungszuschuss wird auch nach dem Umbau einen wichtigen Beitrag zur Überbrückung und Deckung des Lebensunterhalts des Existenzgründers in der Anfangsphase leisten.
An den Hinzuverdienst-Regeln wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Das heißt, darf man beim Arbeitslosengeld I nur bis maximal 165 Euro anrechnungsfrei hinzuverdienen, gibt es beim Gründungszuschuss auch zukünftig keine Verdienstgrenze.
Der Gründungszuschuss bleibt für Existenzgründer auch weiterhin eine wichtige Eintrittskarte für das Gründercoaching Deutschland. Durch das Gründercoaching erhalten Gründer Beratung und Coaching bis zu einer Höhe von 4.000 Euro und müssen dafür nur einen Eigenanteil von 400 Euro leisten.
Beratung immer wichtiger
Die professionelle Begleitung von Existenzgründern wird im Zuge des Umbaus des Gründungszuschusses weiter an Bedeutung gewinnen. Eine professionelle und umfassende Begleitung der Existenzgründer erhöht die Erfolgschancen um ein vielfaches. Die Anforderungen an die Gründercoaches wird daher zunehmen, wenn sie sicherstellen wollen, dass trotz verkürzter Vorlaufzeit, die Einnahmen aus der Existenzgründung schon nach ca. sechs Monaten den Großteil der Lebenshaltungskosten decken sollen.